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Interview: Schwedische Innovation für Schweizer Stärke

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Schwedische Innovation für Schweizer Stärke

Die exzentrischen X-Force Geräte, die bei Exersuisse zur Verfügung stehen, sind eine Trainingsinnovation. Mats Thulin, X-Force-Gründer, spricht im Interview über den langen Weg einer Innovation für den Fitnessmarkt – und über die schwedische Krafttrainings-Kultur.

Wie steht es eigentlich um die Muskulatur der Schwedinnen und Schweden? Trainieren sie fleissig?

Krafttraining ist in Schweden schon seit längerem sehr verbreitet. So viel ich weiss gehört Schweden europaweit sogar zu jenen Ländern, in denen am meisten Menschen Krafttraining machen – Frauen zum gleichen Teil wie Männer. Und der Markt wächst weiter.

Es gibt bereits unzählige Krafttrainingsgeräte auf dem Markt. Weshalb haben Sie mit den exzentrischen X-Force-Geräten eine weitere Produktelinie lanciert?

Nur aus einem einzigen Grund: Auf keinem anderen Gerät der Welt ist es möglich, ohne fremde Hilfe und derart effizient exzentrisch zu trainieren. X-Force ist einzigartig.

Was ist den an den X-Force-Geräten derart besonders?

Der Kippmechanismus. Dank ihm wird das Trainingsgewicht just im Moment, wo der Trainierende die Gewichte senkt, um 40 Prozent erhöht. Der Muskel wird auf diese Weise optimal trainiert.

Welches waren die grössten Herausfoderungen beim Entwickeln der exzentrischen Krafttrainingsgeräte?

Die grösste Knacknuss war es, unsere Geräte technisch so weit entwickeln, dass sie in allen Betrieben auf der Welt selbständig betrieben und für alle Trainierenden, auch Nicht-Experten, eingesetzt werden können. Der Weg vom Prototyp bis zum marktfähigen Gerät war entsprechend weit.

Wie lange dauerte es, bis das erste X-Force-Gerät markttauglich war?

Die Idee, ein exzentrisches Krafttrainingsgerät zu entwickeln, hatte ich vor ungefähr neun Jahren. Vor sechs Jahren bauten wir dann den ersten Prototypen, seit eineinhalb Jahren liefern wir die Geräte an unsere Kunden aus.

In welchen Ländern sind die exzentrischen Geräte am meisten verbreitet?

In der Schweiz, weil Exersuisse alle ihre 18 Filialen mit X-Force-Geräten ausgestattet hat. Alles in allem haben wir in 12 verschiedene Länder geliefert.

Wie muss man sich das Unternehmen X-Force vorstellen?

Die Fabrik befindet sich in Lidköping, rund eineinhalb Stunden von Götheborg und umfasst 1800 Quadratmeter inklusive Ladezone für Container und Trucks. In der Fabrik beschäftigt X-Force fünf Vollzeit-Angestellte, im Headquarter in Stockholm sind wir mit mir zu viert.

In der Schweiz bietet ausschliesslich Exersuisse die Möglichkeit an, auf exzentrischen Greräten zu trainieren. Welche Erfahrungen haben Sie mit Exersuisse gemacht?

Exersuisse hat – wohl weltweit – das beste Verständnis für die Funktionsweise des exzentrischen Krafttrainings. Dies liegt an deren langjährigen Erfahrung und der ähnlichen Trainingsphilosophie. Aus diesem Grund war Exersuisse für uns ein wichtiger Partner bei der Entwicklung: Immer wieder lieferte die Geschäftsleitung wichtige Inputs bezüglich Biomechanik und der professionellen Nutzung der Geräte. Diese Diskussionen haben X-Force weitergebracht.

Sie betreiben – im Fabrikgebäude von X-Force – ein eigenes Fitnesscenter mit herkömmlichen Krafttrainings- sowie X-Force-Geräten. Wie läufts?

Der Run auf die 40 X-Force-Geräte ist enorm. Die anderen Geräte stehen eigentlich nur noch herum. Bis Weihnachten erwarten wir in unserem Gym, in dem wir auch Crosstrainer und Gruppenfitness anbieten, eine Mitgliederzahl von 2000 Personen, 1400 trainieren bereits bei uns. Und dies in einer Stadt mit gerade einmal 20000 Einwohnern und fünf weiteren Fitnesscentern. An diesem Erfolg hat X-Force einen beträchtlichen Anteil.

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